Lerntherapie

Ein 9-jähriges Mädchen wird von uns durch eine Lerntherapie gefördert. Von öffentlichen Stellen wurden hierfür keine Mittel bereitgestellt, da für dieses Mädchen keine Erfolgsaussichten waren.

Die Rückmeldung vom Kinderheim sieht so aus:

Heute hatte ich ein Erlebnis mit dem 9-jährigen Mädchen, welches die Lerntherapie besucht, von dem ich Ihnen unbedingt erzählen muss, denn es war nur durch Ihre Unterstützung möglich:
   
Anfang des Jahres konnte sie keine Buchstaben erkennen und sie war auf dem besten Wege Analphabetin zu werden. Sie schämte sich sehr dafür und war oft unglücklich. Nun besucht sie seit Januar die Lese-Rechtschreibtherapie, die Sie mit Ihrem Freundeskreis finanzieren, mit großer Begeisterung.
 
Gestern Abend erzählte sie mir, dass sie heute in der Klasse einen Text vorlesen müsse und großen Respekt davor habe. Seit Beginn ihrer Therapie haben wir sie bewusst nicht mit Lesen konfrontiert und haben gewartet bis sie von sich aus kommt. Natürlich bin ich aber im Austausch mit der Therapeutin und weiß, dass sie große Fortschritte macht.
 
Ich bot ihr an, den Text erst für sich zu üben, (am besten unsrer Häsin Frieda vorlesen) und es dann später mir vorzulesen. Nach dem Abendessen, als ich die Kleinen ins Bett gebracht hatte, nahm ich mir Zeit, mich mit ihr ins Büro zurückzuziehen. Sie schlug das Buch auf und las eine Seite Text fast flüssig. Sie hatte nur ein paar wenige Stotterer und strahlte mich anschließend an wie es nur ein Kind kann, das völlig im Glück ist. Ich tanzte um sie herum und lobte sie überglücklich.
 
Heute hat sie es geschafft, fast fehlerfrei vor der Klasse zu lesen.
 

Dafür Danke, Danke, Danke


P.S. Jetzt geht’s ans Schreiben.

Die Presse über uns

Aus der Rheinpfalz vom 24. Dezember 2014